Carsharing

Miet mich!

Carsharing im Alltags-Test

Geht es nach Wikipedia, dann hatte die Stadtverwaltung von London in einem Artikel in der Times als erstes die Idee, den Straßenverkehr dadurch zu entlasten, indem sich die Einwohner Autos teilen. Das war 1975.

Aus dieser damals noch recht unausgegorenen Idee ist inzwischen Alltag geworden. Sich ein Auto auf Zeit auszuleihen, ist vor allem für viele Städter überall auf der Welt die perfekte Möglichkeit, jederzeit mobil sein zu können, und zwar ohne dauerhafte Unterhaltskosten.

Unser Kollege Michael Richter fährt meistens mit dem Rad von A nach B. Oder mit den Öffentlichen.

Für uns hat er sich jetzt aber ein Auto gleich für zwei verschiedene Anlässe ausgeliehen. Was es für die Anmeldung braucht, wie teuer das Carsharing war und welches Fazit er gezogen hat, erzählt er im Video.

Video

Was Sie über Scouter wissen sollten:

Das Unternehmen mit Sitz in Marburg ist offizieller Partner der Stadt Nürnberg und bietet aktuell 32 Stationen an, an denen ein oder mehrere Autos auf eigenen Parkplätzen stehen. Die meisten dieser sogenannten Mobilitätspunkte sind in der Nähe der U-Bahn.

Volltanken muss, wessen Tank am Ende weniger als ein Viertel voll ist. Bezahlt wird dabei entweder über die im Handschuhfach deponierte Tankkarte oder man reicht den Kassenbon ein.

Ob ein Auto in der Nähe zur Verfügung steht, lässt sich über eine App verfolgen. Über die kann man auch Zeit nachbuchen - vorausgesetzt, das Fahrzeug ist nicht bereits für andere reserviert.

In der Region ist Scouter sonst nur noch in Fürth (vier Standorte) vertreten. 2018 sind aber insgesamt weitere Mobilitätspunkte geplant.

Alternativen:

Für Nürnberg und Fürth
  • gibt es außer Scouter noch den Anbieter Greenwheels mit 14 festen Stationen. Wer ein VAG-Jahres-Abo besitzt, kann hier sparen.
Außerdem gibt es die Möglichkeit,
  • ein Auto von privat auszuleihen. Das geht im Großraum Nürnberg zum Beispiel über die Plattformen Drivy und SnappCar.
  • Übrigens: Flinkster ist das größte Carsharing-Netzwerk Deutschlands, an dem rund 30 Partner - darunter auch Scouter - und über 300 Städte beteiligt sind. Flinkster gehört der Deutschen Bahn.

Michael Richter

SamSon-Mitarbeiter
kontakt@samson-magazin.de

...muss immer grinsen, wenn er mit dem Fahrrad an den Autos im Stau vorbeifährt.