Ice Tigers

Die Menschen hinter den Tigern

Jedes Jahr im November fängt in unserem Haus ein neuer Jahrgang Volontäre an. Und jedes Jahr dürfen sich die jungen Kollegen einen Tag lang in Sachen Reportage üben.

Diesmal sollten die angehenden Journalisten ihre Hausaufgaben bei einem Spiel der Thomas Sabo Ice Tigers machen.

Wir haben ihnen dafür Türen geöffnet, die für Außenstehende normalerweise verschlossen bleiben.

Wen sie getroffen und was sie aus ihrem Arbeitsauftrag gemacht haben, zeigen wir Ihnen in dieser Titelgeschichte. Übrigens: Auch wenn Sie mit Eishockey nichts anfangen können, sollten Sie hier reinschauen...

Kapitel 1: Der Eiswart

Elegant gleitet sie über das Eis.

Runde um Runde dreht sie in einem gleichmäßigen Takt bis alles perfekt ist. Sie brummt mal höher, mal tiefer. Sie stottert, räuspert sich und röchelt. Die gesamte Maschine ist von einer feinen Wasserspur überzogen.

Und obenauf sitzt der Dirigent. Er kurbelt und lenkt, beschleunigt und bremst. Erst wenn das Eis makellos ist, blickt Martin Höppel zufrieden auf die noch nass schimmernde Fläche zurück und fährt die Eismaschine wieder in die Garage.

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Der Weg zum perfekten Eis ist ein langer.

Bevor sich der gebürtige Nürnberger auf die Maschine schwingen kann, befreit er die Eisfläche vom Müll der Vorabendveranstaltung. Danach enteist er die Banden und klopft sie frei.

Ein Konzert von "Sch, Sch", "Brrrrr" und "Toktok, Toktok" begleitet die Arbeiten. Laut prallen die Geräusche von den einsamen Zuschauerrängen zurück. Über die Frage, ob ihm die Kälte dabei nichts ausmache, lacht Höppel nur und schiebt die Ärmel seines grauen Pullovers zurück.

Zielsicher lotst Höppel das brummende Gefährt durch die engen Gänge von der Garage zur Eisfläche. Während die Maschine ihre Runden dreht, schabt ein Messer eine hauchdünne Schicht Eis ab, das die Maschine verschluckt. Später wird das getaute Wasser in einen Tank abgelassen und kann so wiederverwertet werden.

Bereits seit elf Jahren sorgt Höppel dafür, dass der Puck der Eishockey-Profis optimal über das Eis gleitet. Der gelernte Kfz-Mechaniker hat bei den Ice Tigers einen Job gefunden, der jeden Tag anders ist.

Neben der Wettkampffläche kümmern sich Höppel und seine Kollegen auch um die beiden Nebenflächen. Zudem sind es vor allem Hausmeister- und Wartungsarbeiten, die den Amateur-Eishockeyspieler auf Trab halten.

Spätestens Ende April ist die Saison beendet und das Eis abgetaut. Der neue Aufbau beginnt Mitte Juli und gehört zu Höppels Lieblingsmomenten. Denn dann berührt er jeden Millimeter der Eisfläche mit seinen Händen, wenn er die Spielfeldmarkierungen und Werbeanzeigen anbringt

Und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis die Eismaschine wieder regelmäßig ihre Runden dreht.

Kapitel 2: Allein unter Männern

Nur noch wenige Minuten, bis sie aufs Eis dürfen.

Die Ice Tigers bereiten sich in der Mannschaftskabine vor. Die blonde Frau stellt sich außen neben die Tür und wartet. Dann marschiert der erste Spieler durch den Rahmen: Der Mann sieht aus wie ein wandelnder Berg, riesig und gefährlich. Routiniert klatscht er bei der zierlichen Frau ab.

Das geht so weiter, bis die ganze Mannschaft rund um Sandra Troppmann ihre Position eingenommen hat und unruhig darauf wartet, vom Stadionsprecher aufs Eis gerufen zu werden.

Dass die gebürtige Badenerin vor zehn Jahren als Eventmanagerin hier landete, war Zufall. Aber die Eishockey-Welt ist ihr nicht fremd, ihr Bruder hat früher im Nachwuchs gespielt.

Troppmann erzählt, dass die Spieler nicht zwischen Arbeit und Freizeit unterscheiden. Wenn sie etwas benötigen, dann rufen sie an - selbst nachts um vier.

Meist ist sie flotten Schrittes quer durch die Arena unterwegs, treppauf, treppab, kontrolliert und koordiniert...

Ob es ihr manchmal schwerfällt, sich zwischen all dem Testosteron zu behaupten?

Diese Idee ist Troppmann noch nie gekommen. Sie albert mit den Spielern herum, plaudert mit dem Trainer und dem Mannschaftsarzt, bespricht sich mit den Sicherheitskräften. "Da steckt sehr viel Herzblut drin."

Kapitel 3: Der Zeugwart

Er ist schon morgens um halb 8 in der Arena, auch wenn die Ice Tigers erst am Abend ein Heimspiel haben: Ralf Neiss kümmert sich darum, dass alle Kufen scharf, alle Trikots gewaschen und alle Trinkflaschen an ihrem Platz sind.

"Ich kann gar nicht Schlittschuh laufen", gesteht Neiss lachend, während er am Spielfeldrand kurz dem 10-Uhr-Training zusieht. Glühender Eishockey-Fan ist der gebürtige Hesse aber schon seit Jahrzehnten.

Ohne Ralf Neiss könnte heute kein einziger Tiger zu Hochform auflaufen: Pro Spieltag schleift er die Kufen von 17 Paar Schlittschuhen blank und bringt für jeden Spieler die richtigen Trikots und Helme in die Kabine.

In den langen und verwinkelten Gängen unter den Sitzreihen kennt sich der Zeugwart blind aus: Zwischen dem gigantischen Wäschetrockner für die Spielerkleidung, der satte 35 Kilo fasst, seiner kleinen Werkstatt und der Umkleidekabine der Eishockey-Stars wieselt er flink hin und her. "54 Paar Eisen liegen immer vorgeschliffen bereit in meinem Koffer." Eisen, so nennt der Profi die Kufen der Schlittschuhe.

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Neben der Schleifmaschine für die Kufen und einer Werkbank hängen lauter bunte Eishockey-Trikots an der Wand: "Die sind echt getragen", meint Ralf Neiss stolz. Trikot-Sammeln ist seine zweite große Leidenschaft.

Und wer glaubt, dass es sich der Zeugwart zum Bully auf einem Logenplatz bequem machen kann, um sich in aller Ruhe die Partie und den fliegenden Puck anzuschauen, irrt sich gewaltig: Nach Hause ins Bett kommt er an einem Spieltag meist erst gegen Mitternacht.

Jemand muss ja die verschwitzten Trikots der Spieler, die benutzten Handtücher aus den Duschräumen und die leergetrunkenen Mineralwasserflaschen wieder aufräumen, während die Spieler ihren Sieg feiern. Oder versuchen, ihre Niederlage einigermaßen wegzustecken.

Kapitel 4: Das Urgestein

Betty Scheller hat noch nie ein Heimspiel der Ice Tigers gesehen – und das, obwohl die 82-Jährige seit 38 Jahren jeden Spieltag im Stadion steht. "Ich kann mir das nicht anschauen, da bekomme ich nur Bluthochdruck und rege mich über den Schiri auf." 

Sie hält lieber ihre Stellung am Haupteingang: Betty Scheller gehört seit zehn Jahren zum Ordner-Team, sie kontrolliert die Tickets, hilft bei Fragen und sorgt dafür, dass tausende Fans rechtzeitig das Spiel sehen können. Und das ist nur die Spitze ihres Aufgaben-Eisbergs: Sie hat die Eishockeyfreunde Nürnberg 1979 mitgegründet, organisierte die Fahrten zu Auswärtsspielen, betreute den Fanshop, kochte sogar Mittagsessen für die Spieler. Und das alles ehrenamtlich.

Ihre Jackentaschen sind immer voll - mit Süßigkeiten. Die bekommen die kleinen Ice-Tiger-Fans am Eingang. Für die Großen hat sie eine herzliche Umarmung, und gefühlt jeder Zweite kriegt ein Küsschen auf die Wange.

In der gesamten Arena gibt es kaum einen, der die wuselige 82-Jährige mit den Lachfalten nicht kennt. "Unsere Betty ist hier nicht mehr wegzudenken", sagt ein Fan.

Der besondere Zusammenhalt ist es, der sie immer wieder zur Arena zieht. Früher war sie zu Hause, hat sich um die Kinder gekümmert, den Haushalt geschmissen. Als die Kleinen groß waren, dachte sie sich: "Ich will fort, ich muss raus." Mit diesem einfachen Satz erklärt Betty Scheller ihre jahrzehntelange Aufopferung für den Sport. Sie war und ist eine Exotin: Damals, als sie als Frau in einer Männerdomäne die Nürnberger Eishockeyfreunde mitgründete, heute, weil sie mit 82 Jahren immer noch alles für ihren Verein gibt.

Kapitel 5: Der Mann an den Knöpfen

Freitagabend, kurz vor halb acht. Über 5000 Zuschauer blicken gebannt auf den Videowürfel über der Eisfläche. "Pucki", das Maskottchen, zieht seine Runden.

"Wir warten noch, bis er zurückfährt, dann kommt der Trailer. Trailer in drei, zwei, eins - ab!"

Die Stimme gehört Jürgen Berger. Der 35-Jährige, der schon seit fast vier Stunden in der Halle ist, leitet die Regie in der Arena bei Spielen der Ice Tigers.

Er entscheidet, wann was auf dem Videowürfel zu sehen ist. Über ein Mikrofon steht er in ständigem Austausch mit einem Kameramann und einem Tontechniker. "Stefan, du bist drauf", sagt er seinem Kameramann, "geh in die Totale", ergänzt er wenige Sekunden später.

Jürgen Berger ist nicht alleine im Regieraum. Neben ihm sitzen mehrere Kollegen, die sich um die Werbung auf der LED-Bande kümmern oder die besten Szenen des Spiels für kurze Highlight-Clips zusammenschneiden.

Berger mag seinen Job. Das ganze Spiel hinter einer dicken Plexiglasscheibe zu verbringen, die Emotionen der Fans nur gedämpft wahrzunehmen, den Blick immer auf zwei Bildschirme gerichtet zu haben, das stört ihn trotzdem manchmal. "Ich würde gerne mal ein Spiel ganz normal als Fan anschauen", gibt er unumwunden zu.

Auch privat fordert der Beruf seinen Tribut. Schließlich arbeitet Jürgen Berger meistens dann, wenn andere frei haben. "Der größere Bekanntenkreis bricht weg, da fehlt oft das Verständnis. Am Ende bleibt ein Kreis enger Freunde übrig", sagt er nachdenklich.

Einmal hat ihm seine Tätigkeit für die Ice Tigers aber auch privat genutzt. Vor gut einem Jahr, im Sonderzug nach Krefeld – Berger war als Kameramann im Einsatz – lernte er eine sympathische junge Frau kennen. Mit ihr teilt er seitdem ein Bett.

Kapitel 6: The Twistman

Er kennt hier fast jeden und jeder kennt ihn, grüßt ihn oder klopft ihm auf die Schulter. "Schaut mal, da ist Twistman!", ruft eine Gruppe von Kindern und versammelt sich um ihn, um ein Foto zu machen. Doch Ronald McCools eigentlicher Auftritt kommt erst noch.

Der 58-Jährige mit grau meliertem Vollbart, Brille, rotem Trikot der Buffalo Sabres und einem Cap der Ice Tigers wohnt derzeit in Vilseck, einer Kleinstadt in der Oberpfalz. Wenn möglich, reist er zu jedem Heimspiel und manchmal auch zu Auswärtsspielen der Ice Tigers an. 95 Kilometer einfach nimmt er dafür in Kauf, je nach Spielplan mehrmals pro Woche.

Ursprünglich kommt McCool aus der amerikanischen Stadt Buffalo, New York. Auch in den USA hatte er schon eine Affinität zu Eishockey, war dort Fan der Mannschaft seiner Heimatstadt - den Buffalo Sabres.

Bei einem Länderspiel 2001 - das erste Eishockey-Spiel, das sich McCool in der damals neuen Arena ansah - kam das Lied "Let's twist again" von Chubby Checker. "Da bin ich aufgestanden und habe angefangen zu twisten", erzählt McCool. Daher auch der Name Twistman.

"In den Staaten hast du immer einen Verrückten in den Stadien", sagt er. Und diese Verrücktheit hat er mit nach Deutschland gebracht.

Das Ausziehen folgte erst einige Zeit später, als er zu James Browns "I feel good" gewechselt hatte. Nacheinander schmeißt er T-Shirt, Trikot und Cap in die Menge, stellt sich in den Mittelgang, fährt sich mit den Händen lasziv über seinen massigen Körper und fordert die Fans auf, eine La-Ola-Welle zu machen.

Schief gegangen ist der Auftritt nur einmal, als der Twistman mangels Gürtel auch Teile seines Unterkörpers preisgab.

Seine Frau, die ihn in der Regel begleitet, fand das anfangs gar nicht witzig, drohte sogar damit, nicht mehr mit zu den Spielen zu kommen. Mittlerweile hat sie resigniert und passt während der Tanzeinlage sogar auf Brille und Schlüssel auf.

Momentan tanzt und strippt er meist am Ende des Spiels, aber nur, wenn die Ice Tigers auch gewonnen haben. Übertragen wird McCool sichtbar für alle auf den Videowürfel. Die Fans feiern ihn dafür und er selbst genießt den Ruhm und die Aufmerksamkeit im Stadion.

Sollten die Ice Tigers einmal die Meisterschaft gewinnen, überlegt sich Ronald McCool ein besonderes Programm. Was, weiß er heute noch nicht. "Aber ich lass' mir irgendwas einfallen."

Kapitel 7: Noch ein Fan

Dass der Mann im roten Trikot tagsüber Anzugträger ist, liegt nicht unbedingt auf der Hand. Wie oft hört man schon einen Bankkaufmann aus voller Kehle "Halt die Fresse, verdammte Scheiße!" schreien?

"Meine frühere Freundin hat mich zu meinem ersten Eishockey-Spiel mitgeschleppt, sie wollte sich das unbedingt mal anschauen." Das Ergebnis des Spiels? 7:1 für die Ice Tigers. Das zweite Ergebnis: Armin Kreß wird regelmäßiger Gast in der Arena, zwei Jahre später kommt die erste Dauerkarte.

15 Jahre ist das jetzt her und Kreß steht immer noch bei jedem Spiel in der Südkurve, schwingt eine rot-blaue Fahne und feuert seine Mannschaft an. Die Freundin von damals hat er heute nicht mehr. Eishockey habe ihr dann doch nicht getaugt, sagt er.

Eine romantische Verbindung zu seinem Sport hat der Cadolzburger trotzdem – oder gerade deshalb. Im März 2016 bereitete er mit anderen Fans eine Choreographie vor, eine der Helferinnen von damals ist heute seine Verlobte. Auch ihre Familien bringen beide mal mit in die Arena, gefallen habe es bislang noch jedem, sagt Kreß.

Generell sei Eishockey ein familientauglicher Sport. Es sei eben eine Randsportart, das schweiße zusammen. Dass trotzdem lautstark geflucht und jedes Gegentor mit einem "zu viel, viel zu viel, Scheiß-Verein" quittiert wird – das ist eben Sport. "Es gibt Rivalitäten, klar", sagt Kreß dazu, aber Gewalt zwischen den Fans gebe es nicht. "Eher geht man hinterher zusammen ein Bierchen trinken."

Wer einmal zu einem Spiel komme, der komme in der Regel auch wieder, meint der Fan. "Eishockey ist ein Sport, der den meisten gefällt, weil auf dem Eis eigentlich immer etwas passiert", berichtet er.

"Es ist ein extrem schnelles, energiegeladenes Spiel, dazu kommt die besondere Stimmung, die in einer geschlossenen Halle entsteht." Und die hat es in sich, egal ob Führung oder Rückstand: Armin Kreß und die anderen Fans auf den Rängen meinen es auch so, wie sie es 60 Minuten lang inbrünstig singen: Sie gehen voran, als siebter Mann - olé.

Kapitel 8: Zu guter Letzt...

Oliver Dürrbeck kümmert sich seit vier Jahren um die Sportveranstaltungen in der Arena Nürnberger Versicherung. Er ist der Marketingleiter des Betriebs. Neben den Spielen der Ice Tigers organisiert er auch alle anderen Events dort. Dabei vermietet er unter anderem die Logen, gestaltet die Flyer und stellt sicher, dass es den Gästen an nichts fehlt.

Das ist oft gar nicht so einfach. Viele Stars haben nämlich recht ausgefallene Sonderwünsche, wie der 36-Jährige weiß. Einmal verlangte ein Künstler beispielsweise Smarties in seiner Garderobe. Klingt simpel. Allerdings wollte er nicht einfach irgendwelche Smarties: Mitarbeiter mussten die braunen aussortieren.

Oft muss er bei den Events bis zum Schluss zittern, weiß wirklich erst kurz vor knapp, ob alles gutgeht. Wie 2014 beim Länderspiel Deutschland gegen die USA - das erste, das Dürrbeck in der Arena organisierte. Als Gast war Nick Maley in der Halle, der Schöpfer von "Yoda" aus der Star-Wars-Reihe. Zu Beginn des Spiels sollte er den Puck übergeben. Um ein wenig Hollywood mit aufs Eis zu bringen, wurde er von mehreren Figuren aus den Filmen begleitet.

Was für die Zuschauer eine sehr unterhaltsame Show war, kostete Dürrbeck zahlreiche Nerven. "Die Statisten waren nicht eingeplant, es kam zu einem Durcheinander im Zeitplan. Blut und Wasser habe ich geschwitzt. Das Spiel begann zwar pünktlich nach Erhalt des Pucks. Allerdings war da immer noch das halbe Imperium auf dem Eis." Heute muss er bei der Erinnerung lachen. "Das war eine knappe Geschichte. Gerade, als die Spieler den Anstoß machten, schlüpfte der letzte Sturmtruppler nach draußen."

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Und das sind die Autoren hinter den Geschichten:
  • * Der Eiswart: Katharina Götz
  • * Die Eventmanagerin: Jasmin Kleinschroth
  • * Der Zeugwart: Martin Regner
  • * Das Urgestein: Kilian Trabert
  • * Der Mann an den Knöpfen: Dominik Mayer
  • * The Twistman: Nico Christgau
  • * Der Fan: Maria Segat
  • * Zu guter Letzt - Oliver Dürrbeck: Marina Hochholzner
Unterstützt wurden sie von:
  • Tobias Klink, Michael Richter, Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Arno Stoffels, Eva Sünderhauf